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Aktualisierung: Montag, 19. März 2007 19:37

Ringen - Turniere - Salzgitter-Turnier

 

 

 

 

 

Wir kommen wegen der Atmosphäre                          Montag, 19.06.2006
 

Gäste loben 42. Jugendringerturnier des KSV Siegfried, der Pokal für den Gesamtsieg verteidigt
Von Thomas Saalfeld
 

SALZGITTER-BAD. Gastgeber KSV Siegfried Salzgitter stellte beim 42. Jugendringerturnier in der Gymnasiumsporthalle Salzgitter-Bad das stärkste Aufgebot und verteidigte den großen Pokal für die Mannschafts-Gesamtwertung. Die Freistil-Riege des KSV Siegfried sammelte 65 Zähler und siegte klar vor Magdeburger SV 90 (41) TSV Achim (36), dem ASV Mainz 88 (32) und Blau-Weiß Dörpen (30). Glück Auf Gebhardshagen wurde mit neun Punkten Zwölfter, der SV Cramme holte drei Zähler als 17. im Feld der 19 Vereine. Über allein sechs Klassensiege seiner Nachwuchskräfte freute sich Landestrainer und KSV-Coach
Thorsten Genglas. Einzig in der D-Jugend kamen seine Mannen als Vierte nicht auf das Siegertreppchen. In der E-Jugend sowohl der B/C-Klasse siegten die Hausherren, bei den Junioren/AJugend gab es Rang zwei mit nur einem Zähler Rückstand auf Sieger BW Dörpen. Das Lob fürs gute Abschneiden reichte Genglas bescheiden an Achmed Ozdoev weiter. Der ehemalige Freistilringer gibt sein umfangreiches Wissen an seine Söhne sowie den KSV-Nachwuchs weiter. Die weiteste Anreise aller 162 Teilnehmer zu diesem bundesweit wohl ältesten Jugendringerturnier im freien Stil hatte der zehn Jahre alte Niklas Basner vom TKV Oberforsbach zusammen mit seinem Vater Rainer auf sich genommen. Zum dritten Mal je 500 Kilometer Anreise und Rückfahrt legten beide im Auto zwischen dem Aachener Vorort und Salzgitter zurück. Die Basners schlugen bereits am Freitag
ihr Zelt auf dem Gelände der Eikelschule auf und der Junior sich in der D-Jugendklasse bis 31 Kilogramm sehr wacker. Eine Unachtsamkeit in der Vorrunde kostete ihn den Einzug ins Finale, doch sein dritter Rang drei war auch der Lohn dafür, dass der Viertklässler vor dem Wiegen noch 800 Gramm Gewicht durch eine ausgedehnte Joggingrunde im Schwitzanzug verloren hatte. Die Frage, ob sich 1000 Reisekilometer für drei Kämpfe zu je sechs Minuten lohnen, beantwortet Vater Rainer Basner mit einem klaren Ja. "Als Kind und Jugendlicher war ich sieben oder acht mal hier bei diesem Turnier. Es ist vor allem die Atmosphäre mit dem Zelten, dem gemeinsamen Grillen und der netten Aufnahme hier in Salzgitter", lobt Basner, ehe es vor der Rückfahrt ein Eis gibt, denn die Waage ist vorerst kein Thema mehr für Sohn Niklas.

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